Begrüssung Jigiya Bon Über uns Unterstützung Spenden Kontakt francais
   

Volontariat und Freiwilligenarbeit bei Jigiya Bon


Über praktische Hilfe vor Ort freuen wir uns natürlich besonders. Betreuung, Austausch und Unterstützung durch ausländische Gäste sind sowohl für die Schülerinnen als auch für die Angestellten des Zentrums eine wichtige Ermutigung und eine wirkliche Bereicherung für das Leben im Zentrum.

Der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) unterstützte das Zentrum Jigiya Bon 2008/9 durch die Entsendung einer Volontärin des "weltwärts"-Programms des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Dieses Programm ermöglicht jungen Menschen ein Engagement im entwicklungspolitischen Kontext. Die Volontäre/Innen werden bereits vor dem Antritt des Programms in Seminaren auf ihre Zeit in dem jeweiligen Entwicklungsland vorbereitet und während ihres freiwilligen sozialen Jahres durch den DED unterstützt und betreut.
In Mali wurde das Programm wegen der Gefahrenlage im Norden ausgesetzt.

Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Arbeit vor Ort unabhängig von "weltwärts" zu unterstützen. So gab die pensionierte Lehrerin Irmgard Donner den Kindern 2007 zwei Monate lang Nachhilfe in Französisch. Martha Engel unterstützte Jigiya Bon im selben Jahr für einige Monate vor Antritt ihres Referendariats. Ursula Peters, Psychologin und Lehrkrankenschwester, war 2009 und 2010 zwei Monate bei Jigiya Bon zu Gast. Sie betreute vor allen Dingen die jungen Frauen, die sich in der Ausbildung zur Krankenschwester befinden, half aber auch den Schulmädchen bei den Hausaufgaben.
Vom November 2012 bis Februar 2013 war Johanne Kläger im Zentrum tätig: von Einzelarbeit über Klein- bis Großgruppenarbeit; von malen, basteln, singen, trommeln, fotografieren, lesen, deutsch-lernen, über Hausaufgabenhilfe zu Spielen und der Durchführung von Ritualen - all das bot sie an und die Mädchen waren meistens begeistert dabei.

Im Zentrum steht ein kleines Gästezimmer mit Bad zur Verfügung und auch für die Mahlzeiten der freiwilligen HelferInnen wird gesorgt.

Sollten auch Sie Interesse an dieser Arbeit haben, über Fähigkeiten verfügen, die im Zentrum hilfreich wären (z.B. als Französisch-lehrerInnen, ComputertrainerInnen, SchneiderInnen, Kranken-schwestern) und sich einem längeren Aufenthalt in einem Entwicklungsland gewachsen fühlen, melden Sie sich bei uns: info@haeuser-der-hoffung.org!

Bitte beachten Sie, dass ausreichende Französischkenntnisse notwendig sind.

Lesen Sie hier mehr über unsere erste "weltwärts"-Voluntärin

Eine Praktikantin schreibt


Nun bin ich schon seit Sonntag wieder in Deutschland. Die 2 Wochen im Internat sind sehr schnell vergangen, aber es war eine ganz wunderbar-schöne Zeit. Die Mädchen waren alle sehr nett und es auch schon gewohnt, dass Praktikantinnen aus Deutschland sie besuchen.
Ich hatte die Möglichkeit, mit ihnen ein kleines Programm zu machen, was sehr schön war: Wir haben Elefanten gemalt, ich habe ihnen ein paar deutsche Spiele gezeigt, sie mir die ihren, wir haben gesungen (u.a. Bruder jakob und enfants du mali), ich habe ihnen ein paar Dinge am PC gezeigt, usw.
Die Mädchen konnten sich noch an das Lied von Ruth Hoffer mit dem Kuckuck erinnern. Simsalabimbambasaladusaladim.
Ich hatte auch die Möglichkeit, in verschiedene Schulen mit zu fahren und Herr Keita ist sogar vorbei gekommen, um mir das Projekt der Kleinkredite zu erklären.
Das ganze Projekt "Häuser der Hoffnung" in seiner Vielseitigkeit hat mich sehr berührt und ich finde es großartig, dass so wenige Menschen in so kurzer Zeit so viel auf die Beine stellen können.